Bord-Gästebuch SY DAPHNE

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23 Einträge
Markus Kirchner Markus Kirchner schrieb am 20. September 2017 um 9:32 am
Segeln im September 2017

Es gibt noch immer Abenteuer, denen sich Männer auch in unseren Tagen aussetzen. Zwei Männer und ein Schiff auf Hochseefahrt. Welchen Gefahren man dort trotzen muss:
• Stürme, die ein Schiff zum Kentern bringen
• Eisberge und Treibeisfelder, die einen aufschlitzen
• Sandbänke und Offshorefelder, als gefahrvolle Hindernisse im Meer
Nirgens ist das Leben härter, nirgens sind die Männer einsamer und ganz auf sich gestellt. Und der Tod fährt mit. Nein, so war die Fahrt nun wirklich nicht!!! Was geschah und warum erzählt nun der Bericht:

Tag 1. Am 14. September lief aus Stralsund kommend, die Hochseeyacht Daphne (°) mit 2 Mann Besatzung in Richtung Ost aus. Ein kräftiger Wind aus NO trieb das Schiff schnell von Stralsund nach Lauterbach, einem idyllisch gelegenen Hafen südlich auf Rügen. Und so schallt es von achtern: „Gläser klar, Anleger“
Tag 2. Los die Vorleine - los achtern – halbe Kraft rückwärts – Steuerbord 30°. Großsegel hoch, Rollfock auf und hol dicht – mit frischem Wind und zügiger Fahrt vorbei an der Insel Vilm. Der Wind lässt nach, die Segel killen, dann eben nur nach Seedorf außerhalb vor Anker und wieder “Anleger“!
Tag 3. Ohne messbare Fahrt jedoch bei herrlichem Sonnenschein und nun streckenweise unter Motor zurück nach Westen. Die automatische Steuerung tut ihren Dienst. Baden ist angesagt.
Meist unterhielt man sich über ganz unwichtige Dinge. Hochseesegler sind eben so. Die Fahrt führt zum Yachthafen Neuhof.
Tag 4. Der Morgen ist grau und wolkenverhangen. Motor starten und zurück nach Stralsund. Nix da, die Bordakkus sind leer, an ein starten war nicht zu denken. Wenigstens eine Herausforderung an diesem Tag.
Nach langen Überlegungen, Akku ausbauen und laden, Starthilfe von ???, paddeln, sprang der Motor dann doch noch an. So war eine pünktliche Durchfahrt durch die Klappbrücke am alten Rügendamm und die Fahrt nach Stralsund noch möglich.

- Schöne vier Tage auf See! Danke Michael -

(°) Das Schiff Najad 390: schnittig und elegant gebaut, als Tribut an eine lange Tradition. So wirkte es auch auf den zweiten Blick. Najad fertigt seine Yachten mit der Sorgfalt, die man mit ihrem Namen verbindet. Das wird besonders auch unter Deck deutlich.
Kucki Kucki schrieb am 10. September 2017 um 5:05 pm

Am Montag, dem 28. August durfte ich nach langer Anreise meine – natürlich vorher gesäuberten – Füße auf Daphne setzen. Nach ordnungsgemäßer Bootseinweisung und undefinierbarem Begrüßungs- Cocktail wurde am Abend erstmal der Stralsunder Hafen inspiziert.
Bei herrlichstem Sonnenaufgang sollte es losgehen und nach und nach öffneten dann auch sämtliche Brücken, um in den Greifswalder Bodden vorzudringen. Endlich durften die Segel den Motor ablösen und so segelten wir nun bei leichter Brise und bestem Wetter ins kleine schnuckelige Seedorf am Südwestende von Rügen.
Am zweiten Tag kreuzten wir Richtung Süden in den Hafen von Peenemünde, incl. der Besichtigung einiger bedeutender historischer Kriegs- Monumente, Technischem Museum, Maritimen Museum (U-Boot U-461) mit anschließendem Essen auf dem Bordrestaurant MS Kragenhai.
Etwas kräftiger frischte der Wind am dritten Tag auf – in Spitzen bis 7 – und so trug uns der Wind in vielen Kehren zum Stadthafen Greifswald Wieck, wo wir mit üblicher Prozedur (undefinierbare Mischgetränke) Johanna an Bord begrüßen durften.
Alle Untiefen genauestens im Blick, schlängelten wir uns am letzten Tag mit gefühlten hundert Wenden wieder hoch nach Stralsund, um gesund und munter Daphne an ihren vorerst längeren Ruheplatz zu führen.

Ahoi Kucki
René Trocha René Trocha schrieb am 1. September 2017 um 8:31 pm

Leider fängt mann immer zu spät an über seine Erlebnisse zu schreiben und vergisst dann viel, aber ich gebe mir die größte Mühe.

Mit Michael das erste Mal auf seinem eigenen Segelboot. Anfang August von Dänemark nach Schweden. Wie immer alles super organisiert, kam ich ohne Probleme im Hafen an. Zu meiner Freude waren wir nur zu zweit und hatten ausgiebig Platz.
Uns erwarteten kleine gemütliche Häfen. Wetter war sehr gut und abwechslungsreiches Segelwetter,. Toller Höhepunkt: Erstmal konnten wir für unser Abendbrot selber sorgen, denn wir fingen einige Makrelen.
Ich fühle mich mit Michael als Skippre sehr sicher, er hat alles gut im Griff und behält auch bei brenzligen Situationen die Ruhe. Das Boot ist immer in einem tadellosen Zustand, sauber und gepflegt. Freue mich schon auf 2018 von Bornholm nach Kopenhagen .
René Trocha