Wie “Coral Gardeners” Riffe retten – Ein Interview

Salut Titouan und vielen Dank, dass Du Dir Zeit für dieses Gespräch nimmst. Wie bist Du dazu gekommen, Dich um Korallenriffe zu kümmern? Ich lebte die ersten vier Jahre meiner Kindheit auf Ahe, einem kleinem Atoll im Nordwesten der Toamotus. Meine Eltern betrieben dort eine Perlenfarm. Später zogen wir dann nach Moorea. Ich bin genau wie all meine Freunde sehr

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Riffe in Not

Klein aber oho Korallen sind winzig kleine Nesseltierchen die sich zum größten Teil davon ernähren, was ihnen einzellige Algen mit denen sie in Symbiose leben, an Nährstoffen zur Verfügung stellen. Den Rest filtern sie mit ihren Tentakeln selbst aus dem Wasser. Am bekanntesten sind die Steinkorallen. Diese bilden beim Wachsen durch Kalkeinlagerungen wunderbare Bauwerke in den unterschiedlichsten Formen. Die daraus

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Vertrieben von der Steinkohle – Ein Interview

Zusätzlich zu meinem Bericht „Kolumbianische Steinkohle für deutsche Stromkunden“ wollte ich auch erfahren, wie es für die Betroffenen hier ganz konkret aussieht. Leider waren viele eingeschüchtert und lehnten meine Interviewanfrage ab oder verwiesen auf Anwälte ihrer Organisationen. Über „kolko e.V.“ bekam ich schließlich Kontakt zu Diana Fonseca, die ihre Heimat wegen der Tagebaue verlassen hatte. Im Lockdown durften wir zwar

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Kolumbianische Kohle für deutschen Strom

Die letzte Passage bevor Covid-19 unsere Segeltour unerwartet stoppte, führte uns von den ABC-Inseln knapp 350 Seemeilen auf den südamerikanischen Kontinent. Ursprünglich wollten wir auf dem Weg von Curaçao nach Panama nur einige Tage in Kolumbien verbringen. Einerseits um nicht so lange durchsegeln zu müssen, zum anderen natürlich um Cartagena und einige andere interessante Orte zu besichtigen und da Segelfreunde

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Besuch auf einem Frachtensegler

Auch wenn wir mit unserer „Daphne“ weitgehend schadstofffrei unterwegs sind – weltweit ist die Schifffahrt für ca. 15 % der Stickoxid- sowie 13 % aller Schwefeldioxidemissionen verantwortlich.  Dies liegt vor allem daran, dass die Motoren fast aller Großschiffe Schweröl verbrennen, das Abfallprodukt aus der Erdölverarbeitung. Lediglich in den wenigen ausgewiesenen Schutzgebieten müssen die Schiffsmotoren auf Diesel umgeschaltet werden. Manche bezeichnen

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