Ein Ausflug der etwas anderen Art

Dienstag, 22.7.2020 Seit dem Lockdown sind die Möglichkeiten, sich frei zu bewegen auch hier erheblich eingeschränkt. Und da wir erst kurz vor dem Inkrafttreten in Kolumbien ankamen, hatten wir bislang auch nur einen mehrtägigen Ausflug in Landesinnere unternommen. Seitdem ist unser einziger Auslauf die Lebensmittelverteilung, die uns ungefähr alle zwei Woche zu den unterschiedlichsten Orten führt. Seit längerem reifte aber

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Kolumbianische Kohle für deutschen Strom

Die letzte Passage bevor Covid-19 unsere Segeltour unerwartet stoppte, führte uns von den ABC-Inseln knapp 350 Seemeilen auf den südamerikanischen Kontinent. Ursprünglich wollten wir auf dem Weg von Curaçao nach Panama nur einige Tage in Kolumbien verbringen. Einerseits um nicht so lange durchsegeln zu müssen, zum anderen natürlich um Cartagena und einige andere interessante Orte zu besichtigen und da Segelfreunde

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Mit dem Lockdown kommt der Hunger

ENGLISH VERSION KLICK HERE Die ersten Tage nach unserer Ankunft in Kolumbien, als an eine Ausgangssperre noch nicht zu denken war, erlebten wir die Straßen von Santa Marta voller Leben. Bei unseren Spaziergängen und Restaurantbesuchen fielen uns besonders die vielen Menschen auf, die sich als fliegende Händler, Straßenkünstler oder Transporteure verdingten. In Kolumbien ist mehr als die Hälfte der arbeitenden

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Ausgangssperre im Paradies

Als Uta und ich im Juli letzten Jahres von Stralsund aufbrachen um drei Jahre lang die Welt zu umsegeln, kannten wir Corona nur als mexikanische Biermarke. In der Süddeutschen Zeitung erschien am 3. Januar eine kurze Nachricht; 10 knappe Zeilen auf Seite X über den Ausbruch einer „nicht identifizierten Lungenkrankheit“ in China. Am 23. Januar erhielt Uta von einer Freundin

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Besuch auf einem Frachtensegler

Auch wenn wir mit unserer „Daphne“ weitgehend schadstofffrei unterwegs sind – weltweit ist die Schifffahrt für ca. 15 % der Stickoxid- sowie 13 % aller Schwefeldioxidemissionen verantwortlich.  Dies liegt vor allem daran, dass die Motoren fast aller Großschiffe Schweröl verbrennen, das Abfallprodukt aus der Erdölverarbeitung. Lediglich in den wenigen ausgewiesenen Schutzgebieten müssen die Schiffsmotoren auf Diesel umgeschaltet werden. Manche bezeichnen

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8. Kopenhagen – Vorbildlicher Radverkehr

Der letzte Reiseabschnitt begann mit einer unangenehmen Überraschung. Bislang war DAPHNE auf dieser Tour von Defekten verschont geblieben. An unserem letzten Ankerplatz in den schwedischen Schären passierte es dann: Das Bugstrahlruder gab seinen Geist auf. Da sich diese Manövrierhilfe nur circa 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche befindet, war der Schaden schnell lokalisiert. Die Propeller-Nut in der ein Mitnahmestift der Antriebsachse

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7. Stockholm – Nachhaltiges Bauen

Der Bann ist gebrochen. Nachdem wir zuvor dreimal in Folge beim Versuch, das jeweilige Etappenziel zu erreichen glücklos blieben, schafften wir es in Stockholm direkt im Herzen der Stadt zu landen. Doch dazu später. Zunächst lag die Wunderwelt der finnischen und schwedischen Schären vor uns. Unser Liegeplatznachbar in Hanko gab uns den Tipp nach Kökar zu segeln und dieser Tipp

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6. Helsinki – Selbstfahrende Busse

Nach Riga und Tallinn nun auch Helsinki: Ich schaffe es mit Daphne leider erneut nicht, das eigentliche Ziel anzulaufen. Mit dem vorhergesagten Wind lässt sich die skandinavische Metropole bei der Überfahrt von Estland nicht ohne umständliches Kreuzen ansteuern. Wir beschließen daher den kürzesten Weg durch den finnischen Meerbusen zu nehmen und Kurs auf Hanko zu setzen. Eine gute Entscheidung. Bei

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