Besuch auf einem Frachtensegler

Auch wenn wir mit unserer „Daphne“ weitgehend schadstofffrei unterwegs sind – weltweit ist die Schifffahrt für ca. 15 % der Stickoxid- sowie 13 % aller Schwefeldioxidemissionen verantwortlich.  Dies liegt vor allem daran, dass die Motoren fast aller Großschiffe Schweröl verbrennen, das Abfallprodukt aus der Erdölverarbeitung. Lediglich in den wenigen ausgewiesenen Schutzgebieten müssen die Schiffsmotoren auf Diesel umgeschaltet werden. Manche bezeichnen

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8. Kopenhagen – Vorbildlicher Radverkehr

Der letzte Reiseabschnitt begann mit einer unangenehmen Überraschung. Bislang war DAPHNE auf dieser Tour von Defekten verschont geblieben. An unserem letzten Ankerplatz in den schwedischen Schären passierte es dann: Das Bugstrahlruder gab seinen Geist auf. Da sich diese Manövrierhilfe nur circa 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche befindet, war der Schaden schnell lokalisiert. Die Propeller-Nut in der ein Mitnahmestift der Antriebsachse

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6. Helsinki – Selbstfahrende Busse

Nach Riga und Tallinn nun auch Helsinki: Ich schaffe es mit Daphne leider erneut nicht, das eigentliche Ziel anzulaufen. Mit dem vorhergesagten Wind lässt sich die skandinavische Metropole bei der Überfahrt von Estland nicht ohne umständliches Kreuzen ansteuern. Wir beschließen daher den kürzesten Weg durch den finnischen Meerbusen zu nehmen und Kurs auf Hanko zu setzen. Eine gute Entscheidung. Bei

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5. Tallinn – Digitalisierung

Bei der Planung meiner Tour-Termine war natürlich auch immer die eventuelle Sprachbarriere ein Thema. Bei Ausschussreisen in Nachbarländer ist dies für uns Abgeordnete jeweils bequem durch das Protokoll oder Ausschussreferat organisiert. Entweder sprechen unsere Gesprächspartner*innen deutsch oder es ist für das Dolmetschen gesorgt. Bei meiner Baltic Sea Tour musste ich auf diesen Komfort verzichten und davon ausgehen, dass die Termine

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3. Klaipeda – Energiepolitik

Nach den beiden Terminen in Polen führt uns die Törnplanung ins Baltikum. Vorher gilt es das russische Staatsgebiet großräumig zu umfahren. Schon bei unseren letzten beiden polnischen Häfen ist zu spüren, dass man sich einer Schengen-Grenze nähert. Waren die Hafenbehörden bislang immer äußerst entspannt, ändert sich dies je näher wir gen Osten fahren. Das jeweilige „Port Traffic Control“ muss frühzeitig

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2. Danzig – Jugendaustausch

„Ich bin Pole aber ich fühle mich mehr als Franziskaner – und die sind international“ mit diesem Satz brachte Pater Robert seine Haltung zu Heimat und Identität gut auf den Punkt. Wir waren eigentlich verabredet um über den deutsch-polnischen Jugendaustausch zu reden. Aber es wurde wie dann so oft viel grundsätzlicher. Jugendpädagoge Andrzej Kizel über den die Terminvorbereitung lief, hatte

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1. Hel – Ostsee-Wasserqualität

Nachdem inzwischen 300 Seemeilen in unserem Kielwasser liegen, führte mich der erste Termin meiner diesjährigen Sommertour auf die polnische Halbinsel Hel. Dort befindet sich das Meeresbiologische Institut der Universität Gdansk. Ich war dort mit der Leiterin Iwona Pawliczka verabredet, um mich über den ökologischen Zustand der Ostsee zu informieren. Iwona begrüßte Uta und mich überaus freundlich und gab uns bei

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Ein weiteres organisatorisches Problem …

… war erwartungsgemäß die Crewplanung. Ich hatte im Vorfeld zwar diverse Anfragen mich auf der Tour zu begleiten. Das Schwierige ist allerdings die potentielle Crew nun jeweils so zu planen, dass wir uns nicht in der einen Woche zu sechst auf DAPHNE drängeln, während ich andere Strecken dann Einhand zurücklegen muss. Doch auch hier zeichnet sich momentan eine gute Lösung

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