

Diesmal stieg ich am 12. Juli in A Coruna im spanischen Galizien auf. Nach nur 2 Tagen und 9 Stunden Querung der Biskaya erreichten wir die französische Bretagne. Wind und Welle standen gut, nur kurz vor dem Ziel in Camaret wurde es durch Strömung und Kreuzsee etwas unruhig. Mal wieder zwei Nachtschläge ohne Land in Sicht war für mich Ostseeskipper wie immer eine schöne Abwechslung.


Anschließend gab es Buchten- und Marinahopping (L'Aber Wrach, Roscoff, Trebeurden, Guernsey). Krass, wie unterschiedlich das Feeling in den bretonischen Küstenorten und im britischen Guernsey (Kronbesitz!) trotz nur weniger Seemeilen Distanz ist. Zum Schluss wurde es nochmal aufregend: im Aldernay-Race galt es zur richtigen Zeit mit richtigem Wind die starke Strömung zu erwischen. Dank Nippzeit und guter Berechnung haben wir den Strudelkochtopf bewältigt und erreichten in Cherbourg die Normandie.


Von hier aus ging es für mich mit dem Zug über Paris und Frankfurt zurück nach Hause. Wir sehen uns wieder am 20. September zum Anleger in Stralsund...